…des Quellenhofs habe ich mich gestern abend fast genauso gelangweilt wie vor den Kulissen in dem unerträglich plüschigen, beige-braunen Ambiente, auf das sich die Innenarchitektin schon bei Neueröffnung des Hauses im Jahr 1999 viel zu viel einbildete. Das Einzige, was mir von ihrem damaligen Schaffen wirklich nach wie vor gefällt, sind die Waschtische in den Zimmern und die Atmosphäre in der „Elephant Bar“. Immerhin.

Doch bei „satten“ 25 Euro für eine Handvoll (das darf an dieser Stelle wörtlich genommen werden) grünen Salat mit Dressing, ein Glas Wein und ein Glas Wasser hätte es insgesamt ruhig ein bißchen spannender sein dürfen. Eines habe ich allerdings gelernt: man kann auch Gäste zu einer Führung einladen und ihnen null-komma-nichts zum Empfang anbieten. Wirkt eher ungastlich, kann man aber machen. Als erstes Haus am Platz? Chacun à son goût…


 

0