Hier gibt’s viel zu gucken an den Wänden. Petersburger Hängung, so passt mehr in eine vielfenstrige Wohnung als in gezirkeltem Nebeneinander. Es findet sich wenig Kostbares, aber viel für uns Wertvolles – weil mit allem eine Geschichte verbunden ist. Seine, meine und seit dem Jahr 2000 unsere gemeinsamen… Diese Geschicht(ch)en erzähle ich hier.

 

Dieses Bild hängt – nicht als einziges – in unserem Gäste-WC. Es ist relativ groß für den kleinen Raum und nimmt dort eine ganze Wand für sich in Anspruch.

„Prison isn’t a building“ in Verbindung mit der Bildaussage – dem Gitter um den Kopf, dem verschlossenen Visier des angedeuteten Helms – spricht mich auch Jahrzehnte später noch an…

Das Bild ist außerdem meine Erinnerung an einen sehr schönen, am Ende auch selig beschwipsten Abend in einer meiner absoluten Lieblingskneipen der 1990er Jahre, dem Jakobshof. Irgendwann spät kam der Künstler, dessen Namen ich leider nicht mehr weiß und auch nicht entziffern kann, mit seinem Bild unterm Arm ins Lokal und bot es den Gästen an, damit von Tisch zu Tisch gehend. Für 300 DM, so viel hatte ich noch nie für ein Stück Kunst ausgegeben.

Da es mich damals schon ansprach, habe ich es ihm kurzentschlossen abgekauft, es mir dann selbst unter den Arm geklemmt und mit nach Hause genommen.

Das hat mir bis heute nicht leidgetan.

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