Bloggen – warum?

Das privatvergnügliche Bloggen begann ich als eine Art Tritt in den A… für mich selbst. Quasi gegen die kleine Lebenslangeweile, die einen um die 50 schon mal erwischen kann. So viel Routine, so viel Bereitsbekanntes… Mach Dir mal wieder mehr bewußt, wie viel Schönes, Spannendes, Interessantes es in Deinem Leben gibt. Visualisiere das! Ich bin Grafik-Designerin, ich kann nicht anders, ich muß es anguckbar machen.

Also gab es lange Zeit eine eigen-therapeutische Quadrat-Zusammenfassung der abgelaufenen Woche. Sehr hübsch. Den lieben Lesern gefiel’s, mir war es gelegentlich zu eingeschränkt, irgendwie.

Irgendwann stellte ich dann um auf normalere Blogbeiträge, die mir die Freiheit gaben, mich mehr oder weniger ausführlich und differenzierter zu äußern. Das scheint noch mehr lieben Lesern zu gefallen, und ich freue mich immer wie jeck über die kleinen amüsierten Gluckser am Wegesrand, ob sie mich nun als Kommentar hier oder als normale E-Mail erreichen.

O.k., zurück zum Thema – warum ich blogge. Weil ich mich gerne mitteile. Weil ich schon immer-immer-immer Tagebuch geschrieben habe. Weil das Leben als solches eine schillernde, mitteilenswerte Angelegenheit ist. Weil ich glaube, daß ich die eine oder andere Anregung in die Welt schicken kann, ohne ihr zu schaden. Weil wir alle immer irgendetwas voneinander lernen können – immer. Weil in mir vieles an Gedanken und Ideen ist, was berufshalber schon im Entwurfsstadium in den Papierkorb wandert und dort aber vielleicht nicht enden sollte. Weil ich gerne bis zu meiner Zufriedenheit an Bildern und Worten herumfeile, bevor ich sie jemandem zeige. Weil mir beim Schreiben niemand ins Wort fallen kann. Weil das Geschriebene viel mehr mein Ding ist als das Gesprochene.

Und weil ich eigentlich ziemlich schüchtern bin.
(Ja, ich höre Euch lachen.)

[27. Februar 2013]

Das meist vergnügte 50plus-Leben einer Design-und-Text-Handwerkerin zwischen Beruf und anderen Berufungen.
Schauplatz Aachen.
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