Als der irrlichternde Gefahrenherd aus Washington kürzlich verlauten ließ: „Meine eigene Moral, mein eigener Verstand ist das Einzige, was mich aufhalten kann“, da dachte ich als Erstes: Junge, was denn für eine Moral?

In dieser Zeit, die uns ringsum herz- und skrupellose Machthaber vorführt, die völlig unbelastet von jeglichem Anstand aus purer Macht- oder Geldgier eskalieren, kann man sich also schon mal fragen: „Woher kommen eigentlich meine eigenen Werte, meine persönlichen Antennen für ,das Richtige’? Wer und was hat mich geprägt?“ Eine Frage, die keine EINE Antwort hat…

Einige Schriftsteller haben etwas Bleibendes in meinem Denken bewirkt, einige einschneidende Erlebnisse gab es auch in meinem Leben, die mich Dinge gelehrt haben. Doch vor allem gab es einige bemerkenswerte Menschen, die Wichtiges und Gutes in mir hinterlassen haben, wie ich auch heute noch finde.

Eltern und Familie > die allgemeine Erziehung mit Anstand, Maßstäben und Manieren…

Speziell mein Vater, der Jurist > die spitzfindige Diskutierfreude und die Ironie – alles immer unter dem Überbau seines Liberalismus und seines Verständnisses von Fairness, Würde und Ehrgefühl; wir hätten zum Beispiel nie beim Golfspielen geschummelt („Denk immer dran, Du beschummelst vor allem Dich selbst.“). Und Rücksichtnahme auf Andere war etwas Selbstverständliches…

Die beste Deutsch- und Geschichtslehrerin > brachte mir das klügstmögliche Beurteilen von Sein und Schein und das gründliche Recherchieren bei…

Und später mein „PR-Papa“ Günther Schulze-Fürstenow > eine grundsätzliche Berufs-Ethik und das stetige Berücksichtigen der größeren Zusammenhänge…

Nicht die einzigen, aber meine wichtigsten „Influencer“, definitiv. Sie alle als gute Mischung (welch ein Glück ich hatte!) gaben mir als Rüstzeug fürs Leben einen soliden Wertekanon mit, ein sicheres Gespür für gut oder böse, für richtig oder falsch – und daß man Falsches nun einmal nicht macht.

So einfach.
I try my very best!

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