Mein Vater Helmut Ronnenberg, Jahrgang ’35, auf einem der letzten Fotos, die es von ihm gibt. Ich habe es 1997 gemacht, kurz bevor er in diesen schicksalshaften Männerurlaub aufbrach – ist sein Leben lang Motorrad gefahren und trotzdem heute vor 28 Jahren in Nordschweden auf dem Weg zum Nordkap mit seiner 800er BMW tödlich verunglückt.

Unglaublich, wie die Zeit vergeht.
Wie man sein Leben trotzdem weiterlebt.
Wie das Vermissen mit den Jahren weniger wehtut.
Wie man lernt, eine Art von Frieden mit den Dingen zu machen.
Und wie auch irgendwann alles wieder auf eine seltsame Weise gut ist.

Obwohl man anfangs denkt,
die Welt steht still und der Schmerz
ist nicht auszuhalten und
nichts geht mehr…

Wie anders vieles gewesen wäre, wenn das nicht passiert wäre? Wir wissen es nicht. Es hat auch ohne ihn geklappt, nur eben anders…

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