„In Zeiten, in denen jeder Star auf Instagram minutiös verfolgt werden kann und alles kontrollierbar scheint, wird das Unerreichbare als störend empfunden. Dabei liegt genau darin der Wert: Unverfügbarkeit ermöglicht Fantasie, Respekt und Distanz – alles Dinge, die die allgegenwärtige Transparenz der digitalen Welt zerstört.“

Lilly Schröder von der taz hat einen zutreffenden Artikel über die vermutliche, total unnötige und sehr bedauerliche Enttarnung des als Banksy bekannten und berühmten Streetart-Künstlers durch drei bescheuerte Journalisten geschrieben. Ich schicke meine tiefe Verachtung an die kulturell komplett fehlgeleiteten Herren Simon Gardner, James Pearson und Blake Morrison bei Reuters.

Denn ich sehe das wie Frau Schröder – und wie gefühlt das halbe Internet. Ich. Will. Keine. Komplette. Entzauberung. Der. Welt. Vor allem nicht in Kunst und Kultur!

Ich möchte noch Stoff zum Träumen und Rätseln und Herumphantasieren haben… Dreams!

Wo kommen wir denn sonst hin?

Das Lookalike vom „Mädchen mit dem Luftballon“ habe ich 2016 in der HafenCity in Hamburg fotografiert.

32-mal gelesen.

3 Kommentare

    • Du als Künstlerin hast ja wahrscheinlich nochmal andere Empfindungen angesichts dieses Vorgangs… Danke für Deine Zustimmung!

  1. ich konnte gut mit den Geheimnis leben. Den 3 Journalisten hätte ich ein besseres Gefühl für Geheimnisse, die bleiben sollen, gewünscht.

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