Ich hatte es als Computer-Anfängerin – bei CAE in Stolberg, damals „nebenbei“ auch IBM-Händler –, dann als Existenzgründerin und später als Online-Anfängerin richtig, richtig gut. Erst gab es jahrelang eine zuständige Abteilung, die ich einfach anrufen konnte (um als erstes natürlich immer gefragt zu werden, ob „das Kabel auch drin“ ist), dann gab es einen tollen externen IT-Mann, der sich nicht zu fein war, mir vieles zur Arbeitsweise meiner Hard- und Software zu erklären, und später gab es den deutlich jüngeren Mitarbeiter, der mir vieles rund um die Online-Welt erklärte.

Da ich außerdem schon immer Gangschaltung (Windows) und nicht Automatik (Apple) fahre, bin ich es gewohnt, mir selbst Gedanken zu machen, anstatt die Maschinen einfach machen zu lassen. Auch lasse ich mir die Hoheit über meine Daten nicht freiwillig von irgendeiner Cloud abnehmen. Deshalb – und weil mein Beruf es erfordert, Daten irgendwann später nochmal wiederfinden zu müssen – herrscht Ordnung in meinen Daten. In den beruflichen und auch in den privat-persönlichen. Ich sage nur: Fotos!

Wenn ich manchmal jemandem an seinem Computer helfe und dabei einen Blick ins Innere werfe, wird mir angesichts von so manchem Datenchaos ganz anders… Deshalb mein Appell: Haltet Ordnung in Euren Daten! Lernt, wie man Ordner anlegt, benennt diese sinnvoll und nachvollziehbar und sortiert dann alles Zugehörige dort hinein – durchaus auch aufgeteilt in weitere Unterordner.

Das ist zunächst etwas Arbeit, aber wenn man es sich einmal seine eigene, neue Ordnungsstruktur zur Routine gemacht hat, werden eine Menge Dinge einfacher. Zum Beispiel, der besten Freundin das wunderschöne Foto aus der traumhaften Bucht auf Mahé mal eben zu zeigen, das man da vor ein paar Jahren geknipst hat… Oder den sicherheitshalber eingescannten Impfpass rasch wiederzufinden.

Übrigens wird auch das Datensichern einfacher, weil man nicht mehr immer alles wahllos sichern muß… Datensicherung macht Ihr doch? Oder?!