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Tag 1 | Ankunft mit Verspätung
Ein Schwarm Möwen legte den Flughafen von Venedig lahm… Wir landeten nach langen Warteschleifen erst im 100 km entfernten Verona, um dann doch noch nach Venedig geflogen zu werden. Und belohnt wurden wir bei der Ankunft mit dem ganz besonderen Zauber der Lagunenstadt im Dunkeln – toll.
Tag 2 | San Marco und Costello
Am ersten Vormittag zeigte uns Barbara, unsere gutgelaunte Führerin, die Gegend auf und um San Marco, nachmittags erkundeten wir auf eigene Faust ein bißchen vom Stadtteil Costello. Der Tag endete mit dem Willkommens-Essen, das an Tag 1 wegen der Möwen-Verspätung nicht hatte stattfinden können. Und für Marlies und mich mit einem köstlichen Select Sprizz, meinem neuen Sommer-Lieblingsgetränk.
Tag 3 | Guggenheim und Giardini
Vormittags gingen wir auf eigene Faust zur Guggenheim Collection, eine sehr berückende Besichtigung – die Vorstellung, daß Peggy dort gelebt hat, durch die Räume und den Garten zu schlendern, das hat mich fast noch mehr berührt als die tatsächlich vorhandene Kunst. Was für ein Leben, was für eine Energie… Und natürlich auch: was für Möglichkeiten durch das verfügbare Geld.
Nachmittags fuhr die Gruppe dann mit Barbara und Lisa zu den Giardini, um den ersten großen Teil der Biennale zu sehen. Es ist ja meine allererste Biennnale und ich finde es schon sehr beeindruckend, das Viele und Vielfältige, das man aber ohne Erklärungen gar nicht „richtig“ kapieren könnte.
Tag 4 | Dorsoduro
Am Vormittag genossen wir den betreuten Stadtrundgang durch das Viertel Dorsoduro – unsere Führerin Barbara sprudelte erneut vor Witz und Wissen… Nachmittags setzten wir dann zu zweit unsere Erkundung der Stadt fort. Und kauften Handschuhe! Bei fast 30°C und Schwüle eine echte Herausforderung, sie anzuprobieren.
Der Tag endete mit einem nicht ganz so guten Abendessen wie zuvor, aber dafür sehr kommunikativ – Amerika, Australien, Deutschland und Indien unterhielten sich lebhaft über mehrere Tische hinweg. Herrlich.
Tag 5 | Arsenale
In der Gruppe und mit neuer Führerin – Natalia, sehr elegant, charmant und vielwissend – ging es zum „Arsenale“ und damit zum zweiten Teil unseres Biennale-Erlebnisses. Alte Industriegebäude, umfunktioniert zu imposanten Ausstellungslocations. Ich fand’s toll!
Nachmittags machten wir dann zwei unserer weiteren Wünsche auf einmal wahr – Marlies wollte eine ausgiebige Vaporetto-Fahrt an vielen Palazzi entlang, ich wollte den Supermarkt im ehemaligen Theater sehen, und das ließ sich wunderbar miteinander verbinden.
Abends hatten wir dann auch noch ein schönes Abschiedsabendessen – köstliche Dorade – mit der Gruppe, alles fein…
Tag 6 | Arrividerci
Abschiednehmen von Venedig, der Schönen… Was für eine Entdeckung, auch dank unserer beiden großartigen Führerinnen, diese Stadt, die doch eine Menge mehr ist als nur ein touristisches Klischee!
Also erstens, das war keine Reise für Lauffaule… Zweitens war es phantastisch, das Hotel mittendrin mit seiner nahezu perfekten Lage zu haben. Drittens war die kleine (nette!) Reisegruppe ein Geschenk. So viele Eindrücke hinterlassen diese überreichen Tage in mir!
Und on top bewundernswert war unsere Reiseleiterin Lisa, die sich durch keines unserer dummen Versehen aus der Ruhe bringen ließ und alles, wirklich alles wieder in Ordnung bringen konnte. Chapeau!
Und die zwei „fast schon lebenslangen Freundinnen“ haben ihre Reise-Premiere auch gut gewuppt. Herz, was willst Du mehr…
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