Zu klein für einen eigenen Beitrag? Zu schade zum Vergessen?
Hier notiere ich es alle zwei Wochen…

Klick!

 


18.12. | Ich wollte bei leicht nasser Straße im zu spitzen Winkel einen zu hohen Bordstein an einer Einfahrt rauf – das machten die bretthart aufgepumpten Reifen nicht mit, das Rad rutschte zur Seite weg, ich mit… Der erste Fahrradsturz, seit ich zwölf war, und ich habe richtig Glück gehabt: außer einem für ein paar Tage schmerzenden Knie ist nichts passiert.


20.12. | Ich liebe es, wenn der Mini smart parken kann.  1


23.12. | Die letzte Schicht auf dem Weihnachtsmarkt. Wir schlossen den Stand für dieses Jahr mit 13 übriggebliebenen von ursprünglich 5000 Gläschen und finden, das ist eine ziemliche Punktlandung.


24.12. | Heiligabend bei meiner Mama – sehr wohlfühlig.


25.12. | Am 1. Weihnachtstag ging die ganze Familie im Kaiserwetter-Nord mittagessen – das war auch richtig schön.


26.12. | Ich habe eine neue Lieblingstasse – danke, liebe Annette! Foto oben


30.12. | Ich las Anleitungen und war verzweifelt, weil sich alles so kompliziert anhörte. Doch dann gelang es mir, unsere kleine, skandalös altmodische Telefonsituation um noch einen neuen Apparat und vor allem des Gatten eigene Festnetznummer zu erweitern – ich war wirklich sehr stolz auf mich.


31.12. | Wir hatten einen wunderbaren Silvesterabend zu viert und trotz des unglaublich dichten, The-Fog-mäßig bis in die überdachte Terrasse kriechenden Nebels dann mysteriöserweise genau um Mitternacht einen guten Blick auf das Feuerwerk der Anderen – erst danach zog es sich wieder richtig zu. Irre… 2


4.1. | Beim Daten-Aufräumen begegnete mir ein Foto von 2004, als ich mal zusammen mit meinem Golf-Trainer Ed fürs Top-Magazin hobby-modelte. Lustige Begegnung mit der Vergangenheit. Und nein, ich laufe im wirklichen Leben nicht mit karierten Hosen auf dem Golfplatz rum! 3


10.1. | Als ich im Vorbeizappen Sonja Kirchberger, die Einzigartige, im Dschungelcamp-Staff entdeckte, wurde ich traurig – Demütigungen gehen offenbar an niemandem von uns vorbei, wenn wir älter werden. Das ist zwar nicht schön, aber irgendwie tröstlich.


12.1. | “London calling” – via Twitter entdeckt und ich freue mich jetzt richtig darauf, es zu lesen. Vielleicht kann das Buch von Annette Dittert ein paar der Blessuren heilen, die mein anglophiles Seelchen durch den Brexit erlitten hat. 4


13.1. | Ich bekam – beim monatlichen Doppelkopf – einen zauberhaften Notenpapier-Engel geschenkt… Freude! 5


14.1. | Wir feierten wunderschön den 75. Geburtstag eines Freundes im Knipp. Und auch hier wieder ein engelhaftes Wesen in meiner Nähe – vielleicht wisperte es mir ja rechtzeitig zu, den letzten Wein nicht mehr zu trinken? Ich habe nichts gehört… 6


16.1. | Ich habe wieder Heizung in meinem Bastelzimmer. Was für eine Freude! Denn nachdem hier die zwei pfiffigsten Heizungsmenschen der Stadt all ihre guten Ideen zu einer Art Bypass umgesetzt haben, laufen 1. endlich alle Heizkörper wieder und kann uns 2. das rostende Altrohr im Wohnzimmerboden in Zukunft scheißegal sein. Uff.


Und was nicht so schön war? | Na ja, wieder mal eine Heizungsbaustelle im maroden Lieblingshaus, das nervt schon…


“Was schön war” wurde 2016 (?) begonnen als Zeichen gegen das viele Negative im Web. Man findet das Schöne – die kleinen Glücksmomente – inzwischen auf vielen Blogs (zum Beispiel bei: Ach komm, geh wech | Maximilian Buddenbohm | E13 | Anke GrönerAu fil des motsAr GueveurThe proof of the pudding | Jademond | Texterella u.a.) von unregelmäßig über wöchentlich bis zu monatlich; ich selbst habe mich für ungefähr 14-tägig entschieden – monatlich war mir zu selten, wöchentlich zu häufig, vielleicht ist dieser Turnus die goldene Mitte.

 

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