Heute vor zehn (10!) Jahren  schrieb ich meinen allerersten Blogbeitrag:

Warum ein Blog? (2008-07-12 10:38)
An vielen Tagen ist man abends so „platt“, daß man überhaupt keine Lust mehr hat, zum Telefon zu greifen… Das geht wohl nicht nur mir so. Und die Zeit vergeht wie im Flug, ohne daß wir noch richtig wissen, womit unsere Lieben beschäftigt sind.
Da ich sowieso mal wissen wollte, wie so ein Blog funktioniert, habe ich jetzt einfach einen eingerichtet! Er ist nicht öffentlich, d.h. Suchmaschinen finden ihn nicht, und die Adresse bekommen nur Verwandte und Freunde. Ich werde hier einfach regelmäßig erzählen, was bei mir so los ist – oder auch nicht los ist.
Und ich freue mich natürlich, wenn Ihr mitbloggt… (Siehe dazu auch „Lernphase”.) Es ist Samstag, am Himmel türmen sich Wolken, aus denen es gleich regnen wird, und ich werde jetzt tun, was ich fast jeden Samstagvormittag tue: einkaufen fahren!

Vieles hat sich hier seitdem geändert. Der Blog wanderte nach ein paar Jahren technisch von Blogspot zu WordPress und wurde natürlich auch irgendwann mobilfähig. Der Blog wurde öffentlich und hat viele Leser, mit denen ich nicht verwandt bin und die ich nicht unbedingt persönlich kenne – auch wenn ich bei manchen fast das Gefühl habe. “Ich tu, was ich kann” veränderte sich inhaltlich und hat inzwischen so etwas wie eine Struktur und erkennbare Schwerpunkte (bilde ich mir zumindest ein). Das mit dem Mitbloggen war eine Schnapsidee, doch wahrscheinlich meinte ich schon damals eher den Dialog, der sich durch die Kommentare entwickelt und den ich sehr mag.

Gleichzeitig ist der Blog auch meine Versuchswerkstatt für Technik und Herangehensweisen, hier probiere ich vieles aus, bevor ich es auf Webseiten meiner Kunden einsetze. Das Internet ist eine riesige, wundervolle, dynamische Spielwiese, die ständige Bereitschaft zum Lernen von uns Online-Aktiven fordert. Mein Lernen nimmt meist hier seinen Anfang.

 Zehn Jahre Blog – das ist ein Jubiläum, über das ich mich wirklich riesig freue…  Wie feiert man nun so etwas? Feiert man das überhaupt? Darüber habe ich lange nachgedacht, habe mich natürlich auch bei anderen umgeguckt, die ihre zehn Jahre schon feiern konnten. Da draußen gibt es viele charmante Ideen, doch meine lieben Leserinnen und Leser bekommen trotzdem kein Gewinnspiel, keinen Konfetti-Regen, keinen Prosecco, keine Artikelserie über die Entstehung des Blogs. Im Gegenteil:  ich wünsche mir was .

Denn ich stehe seit Januar nachhaltig unter dem Eindruck meines Besuches in der Kindertagesstätte RoKoKo im brennendsten Brennpunkt Aachens (Zitat: „Manchmal ist das Einzige, was die Kinder an einem Tag essen, das, was sie hier bei uns bekommen.“), wo mit viel Engagement und viel zu wenig Personal und Geldmitteln großartige Arbeit geleistet wird. Ich möchte und werde hier nicht nur als Mitglied meines Lions Clubs, sondern auch persönlich etwas tun.

 Wer mir zum Blog-Jubiläum gratulieren möchte, spendet daher vielleicht einfach  eine Tasse Kaffee – oder auch zwei – an das Team der Kita RoKoKo und schreibt „Blog-Jubiläum Ronnenberg“ mit auf die Überweisung. Diese würde gehen an

Sozialdienst katholischer Frauen (für Kita RoKoKo)
Sparkasse Aachen
IBAN DE58 3905 0000 0001 0058 18
BIC AACSDE33

Oder mit gleichem Betreff über PayPal an u.ronnenberg@t-online.de, wem das lieber ist, ich leite das dann gerne und selbstverständlich weiter an das Team von RoKoko. Und für jeden via PayPal gespendeten Becher Kaffee lege ich selbst noch einen Espresso drauf! Macht mich arm…

Ich sage von ganzem Herzen lieben Dank, nehme das gerne als Zeichen Eurer Anerkennung und verspreche:  Ich tu auch weiterhin, was ich kann! 

Eure/Ihre


50plus-Bloggerin aus Aachen

 

Kita RoKoKo


 

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