Foto: BARBARA

Sprach der liebe Liebste und ich bin froh, daß ich es nicht getan habe. Denn erstens war das keine kleine, kuschelige Auge-in-Auge-Veranstaltung, sondern ein 200-Personen-Event, zweitens sind Printen ja nicht in irgendeiner Weise stylisch (es sei denn, man hätte Hermann Bühlbecker mit im Paket) und drittens hätte ich gar nicht so recht eine Gelegenheit gehabt, sie mit ein paar charmanten Worten direkt zu überreichen.

Alles fing an mit einer Seite in der von mir abonnierten BARBARA, die aufrief: „Lernen Sie uns kennen!“ So ganz was Genaues über das Datum hinaus wurde nicht verraten, man sollte sich bewerben und es würde per Los ausgewählt. Als altgediente Zeitschriften-Macherin träumte ich von einer Art öffentlicher Redaktionssitzung mit ein bißchen Fachsimpelei, bewarb mich – und dachte fortan nicht mehr an die Sache. Ich gewinne ja sowieso nie etwas… Bis mir eine Mail in die Mailbox flatterte: „Sie sind dabei!“ Huch. Juchhu. Yeah!

Das war vor ungefähr zwei Wochen und Termin war der just vergangene Freitag. Hotel buchen, Zugticket kaufen und für den Vorabend eine (sehr schöne!) Essensverabredung mit meiner allerliebsten Lieblings-Hamburgerin treffen, das war schnell gemacht. Und dann spazierte ich am Freitagmorgen auf das enorme Gebäude von Gruner + Jahr zu… Treppe hoch und mich zu den sehr vielen anderen Wartenden gestellt. Also von der Personenzahl her nicht so ganz exklusiv wie erhofft, das Event.

Nach dem Einlaß gab es Sekt und Selters, davon reichlich, das war sehr umsichtig organisiert. Alle versammelten sich vor dem vorbereiteten Podest, bis irgendwann Barbara Schöneberger auch kam, zusammen mit ihrer Redaktionsleiterin Stefanie Hellge, und die beiden beantworteten dann sehr unterhaltsam fast eine Stunde lang unsere Fragen. Die hatten wir vorher auf Karten geschrieben und in eine Losbox geworfen.

Die Fragestunde war echt lustig – ich hätte mir alles aufschreiben sollen, jedenfalls gab es viel zu lachen – und auch interessant, wir wissen jetzt zum Beispiel, daß für Barbara Schöneberger immer freitags BARBARA-Tag ist, was sie selbst schreibt und bei was sie das letzte Wort hat. Und daß sie in einem netten Team arbeitet, die waren nämlich alle auch da und wirkten sehr sympathisch. Beste Erkenntnis des Tages: sie ist so nett und freundlich und schlagfertig und klug und witzig „wie im Fernsehen“, sie ist also tatsächlich eine sehr authentische Person. Das finde ich ausgesprochen gut.

Nach der Fragerunde ging es zu einem Gruppenfoto – und das ist jetzt quasi der Hyänen-Teil des Events – und anschließender Möglichkeit zu Selfies und kurzen Einzelgesprächen. (Ich stand auf der Treppe, wo ich stand, bevor klar war, wo Frau Schöneberger sich hinstellen würde; so stehe ich jetzt also quasi vor ihrem rechten Knie, das aber zufällig.) Als völlig ungeübtes Fan-Girl und auch viel zu gründlich dazu erzogen, mich Leuten nicht aufzudrängen, habe ich ein Quasi-Selfie nur dank einer netten neuen Bekannten, die übrigens sogar extra aus Frankfurt gekommen war; wir hatten uns über das Mitführen unserer Reisetaschen schon an der Garderobe kennengelernt. Und das Einzelgespräch mit Barbara bestand nur aus der hochspannenden Info, daß ich aus Aachen sei – kaum gesagt, wurde ich auch schon wieder beiseite gedrängt. Interessante Mechanismen, nah an Prominenten gar nicht so viel anders als nah an Büffets…

Als sich danach die Sache so ein bißchen unentschlossen in dem großen Foyer verlief, verließen wir das Gebäude. Es schneite. Heftig! Ich bin dann trotzdem – durch mein vollkommen unschickes Regenhütchen bestens geschützt – zu Fuß bis zum Hauptbahnhof gelaufen, so habe ich während meines Kurzbesuchs doch auch noch ein bißchen von meiner zweitliebsten deutschen Stadt gesehen.


 

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