“Warum?”, frage ich zurück. “Weil es nicht viele Leute gibt, die die Supertramp-Texte so auswendig können”, sagt der nette Typ, der, wie sich dann herausstellt, nur zwei Jahre jünger ist als ich und mir damit ein ziemliches Kompliment gemacht hat… Ich konnte zwar nie wirklich singen, aber die Texte konnte ich immer.

 

Roger Hodgson ist am vergangenen Dienstag zum wiederholten Mal bei den Kurpark Classix in Aachen zu Gast, es ist ein wunderschöner Abend, nur drei Tropfen Regen und ansonsten ein beglücktes Schwelgen in Lieblingsmusik. Wir sind eine kleine Gruppe von Lions-Freunden und weiteren netten Menschen, die sich rund um ein leckeres Catering und viel, viel Wein und Champagner – uiuiui – auf der großen Wiese zusammengefunden haben, dankenswerterweise organisiert von einer lieben Freundin. Und wir sind umgeben von circa 3.300 Anderen, die genau dasselbe tun. Ein großes Aachener Picknick mit Musik!

Supertramp war schon immer eine großartige Live-Band – ich sah mein erstes Konzert mit 16 oder 17 in Köln und bin seitdem Fan – und beim ehemaligen Lead-Komponisten und -Sänger ist das nicht anders. Das Zusammenspiel mit dem Aachener Orchester ist darüberhinaus perfekt, zumindest für meine Laien-Ohren. Ich bin im siebten Musikhimmel und die Atmosphäre ist unschlagbar. Das können meine Fotos vielleicht ein bißchen zeigen…

Nur die frühere Bühne in Halbkugelform, die war noch ein bißchen schöner, weil stimmungsvoller als der jetzige Rechteck-Kasten. Na ja, irgendwas ist ja immer.


 

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