Dies ist der persönliche Blog einer Design-und-Text-Handwerkerin. Er dreht sich um ihren grundsätzlich vergnügten Alltag zwischen Beruf und anderen Berufungen. Seit 2008.
Schauplatz > Aachen. | Altersklasse > ja. | Themen > querbeet.

Gestern abend erst wieder gedacht: seit der Schweizer Christian Kohlund – der viel mehr und Besseres gespielt hat, als ich aus dem Fernsehen kenne – in Frieden ein bärbeißiger Alter sein darf und nicht mehr in irgendwelchen TV-Schnulzen herumgockelt, finde ich ihn richtig, richtig gut. Jetzt passt auch sein unnachahmliches stimmliches Timbre zu seinem Aussehen… Kohlund, kurz vor 70, macht aus dem schlauen, grummeligen und gelegentlich sogar charmanten Anwalt Thomas Borchert in “Der Zürich-Krimi” eine glaubhafte, kantige und spannende Figur.

Wegen Ina Paule Klink, die in der Serie seine Chefin spielt, guckte ich vor einiger Zeit meinen ersten Zürich-Krimi an, denn ich mag Krimis nun mal, vor allem, wenn sie mehr sind als Hau-drauf-schieß-tot. Ich dachte mir, wenn sie mitspielt, kann es kein kompletter Mist sein…

Und nun bin ich Fan, habe nach meinem Mittendrin-Einstieg auch die ersten Folgen nachgeguckt, um “im Film” zu sein. In dieser Reihe sind die privaten Verwicklungen der Protagonisten nämlich echt mal interessant, die relativ unblutigen, eher raffinierten Fälle meistens auch – und das hauptsächlich adrette Zürich bildet einen sehr sehenswerten Hintergrund.

Wirklich, ich sag’s Euch, eine Perle im deutschen TV-Krimi-Geschehen.

Der Zürich-Krimi auf Wikipedia, inklusive Episodenliste.

Die bereits gezeigten Zürich-Krimis finden sich alle in der ARD-Mediathek.

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