Zuletzt aktualisiert am 13. November 2019.

Beschluß: Zum Jahresende – spätestens! – werde ich mich von Facebook verabschieden. Die gerade publik gewordene Kooperation Facebook/Breitbart ist das Tröpfchen, das das Fass meines Unbehagens zum Überlaufen bringt.  Siehe hier.  Und hier.

Facebook ist schon viel zu lange nicht mehr social media. Zuckerberg hat hinlänglich bewiesen: er ist nicht der Mann für Diskussionen oder Argumente, er hört Regierungen und seinen Usern erst recht nicht zu, er lebt abgehoben in seiner selbstgebastelten Welt – und vor allem kann man ihm nicht trauen. Deshalb scheinen mir Accounts, die sich löschen, das sinnvollste Signal auf sein Handeln.

Leider kann ich das jetzt nicht so spontan in die Wege leiten, wie ich gerne würde, denn ich kann meine diversen Seiten und betreuten Accounts von Kunden nicht einfach mir nichts, dir nichts alleine lassen – das will ein bißchen vorbereitet sein… Aber damit fange ich genau jetzt an.

Anleitung


Update 13.11.2019

Das Thema ist superschwierig. Nicht so sehr technisch als vielmehr, weil ich für meine “Babies” (siehe Fußleiste) schlecht auf die Reichweite verzichten kann. Und jemanden zu finden, der die betreffenden Facebook-Seiten statt meiner weiter bespielt, ist ja irgendwie auch ziemlich am Ziel eines Statements vorbei… Mal ganz abgesehen davon, daß mir das nicht für alle betroffenen Seiten gelungen wäre.

Ich setze mich jetzt also nicht weiter unter selbsterzeugten Druck, sondern schaue und probiere aus, wie es gehen könnte. Oder ob Facebook am Ende doch verzichtbar ist. Wer mich für meine Haltung gelobt hat, kann bitte damit aufhören – ich bin noch nicht so weit, ich bin noch mitten im Dilemma.

Was natürlich vor allem damit zu tun hat, daß es nicht nur um einen kleinen persönlichen Account geht. Dann wär das #DeleteFacebook längst vollzogen.

Seufz!


 

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