Ich bin bei dieser oft gestellten Frage tatsächlich relativ hilflos, übernachte ich als Aachenerin in Aachen doch stets im eigenen Bett und bin daher auf die wenigen nachträglichen Infos unserer auswärtigen Gäste angewiesen. Und eine eigene Meinung kann ich sowieso nur zu Häusern haben, in denen ich für einen ersten Eindruck zumindest schon einmal selber eines oder gar zwei der Zimmer gesehen habe.

Was ich mich daher immer wieder mal frage: Wissen Hotelmanagements denn wirklich nicht, wie unglaublich häufig man als „Einheimischer“ einer sehenswürdigen Stadt wie Aachen um eine Hotelempfehlung gebeten wird?! Warum unterlassen sie so viel möglicherweise Kluges, sich ihren Multiplikatoren vor Ort bekannt zu machen und sie für sich zu gewinnen?

Hätte ich jedenfalls gerade an einer wichtigen Aachener Ausfallstraße ein neues Haus in gewöhnungsbedürftiger Optik eröffnet, so wüßte ich, daß hier pro Jahr 50,5 Wochen lang kein vollbelegungs-garantierendes CHIO ist, und würde mal die Nachbarschaft auf einen Willkommensdrink und – viel wichtiger – eine Führung durchs Haus einladen. Das wären wörtlich genommene Public Relations in aller geschäftsfördernden Pfiffigkeit.

Aber auf mich hört ja keiner…