Foto: Marc Heckert

 

Am Sonntag war “Mini-Ausfahrt” und ich war – als eine der einhundert – dabei. Als Co-Piloten hatte ich einen meiner Aachener Lieblingsblogger “gehijacked”, der nicht nur humor- und autoliebe-mäßig oftmals auf derselben Wellenlänge schaukelt, sondern außerdem ein besonders guter Fotograf mit beneidenswert ausgefuchstem Equipment ist. Wobei ihm das usselige Wetter, die teilweise sehr holprigen belgischen Landstraßen und die vielen Unterwegs-Aufgaben echt das “Knipsen” ein bißchen schwermachten…

Im Gegensatz zu der Tour von vor zwei Jahren nämlich – meine bisher einzige Vergleichsmöglichkeit – hatte das engagierte Team von Kohl sich dieses Mal eine Menge an Aufgaben für Fahrer und Beifahrer ausgedacht, so daß wir eigentlich beide mehr als gut beschäftigt waren, vor allem auf den ersten drei Vierteln der 170-km-Strecke. “Fahraktive Challenges” (früher hieß das anders, jedenfalls bin ich zum ersten Mal in meinem Autofahrerleben möglichst geschickt um unpraktisch aufgestellte Hütchen herumgefahren), Anfangsbuchstaben von Ortseingangsschildern sammeln, andere Dinge am Wegesrand finden und benennen, ständig den Tageskilometerzähler auf 0 setzen (dabei entdeckt, daß meiner viel mehr Kilometer produziert als der des Fahrzeugs, mit dem die Strecke ausgemessen wurde), Fotos machen, Kurven nehmen, die von der Ablagefläche segelnde Kamera auffangen, die zeitweise entgegenkommende Oldtimer-Rallye bestaunen, viel schöne Landschaft angucken – nein, Langeweile kam wirklich nicht auf.

Alles in allem ein großes Vergnügen! Und der tapfere Co-Pilot hat auch schon die Zeit zum Darüber-Bloggen gefunden…


 

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