*seufz* *augenroll* Wie oft ich das höre… Am meisten eigentlich von Menschen, die mir zwar nahestehen, meinen Blog aber trotzdem nicht unbedingt lesen, doch immerhin von seiner Existenz wissen und eine diffuse Angst vor dieser “undurchschaubaren” Schreiberei haben.

Dabei habe ich meine engere Familie, also meine Mutter und zwei Geschwister samt jeweiligen Kindern, Hunden und weiteren Verwandten, über die man hier – außer vielleicht mal eine nette, eher oberflächliche Randbemerkung – nie etwas zu lesen bekommt. Ich habe den besten aller Männer und auch über ihn und seine Familie liest man hier nur Gutes, wenn überhaupt… Ich habe Freundinnen und Bekannte, deren Sorgen, Nöte und Dramen niemals hier auffindbar wären. Ich habe Kunden, die mir im Laufe der über dreißig Berufsjahre so viele lustige, absurde oder auch mal ärgerliche Situationen beschert haben, daß es wirklich eine Herausforderung ist, keine Anekdoten darüber zu erzählen – doch auch die schreibe ich nicht auf.

Ich erzähle gern, natürlich, denn sonst würde ich nicht bloggen, aber ich bleibe – von ein paar Ausrutschern in den Anfängen mal abgesehen – maximal diskret. Ich verbiege mich dabei nicht: was ich zeige und schreibe, ist echt und wahr. Doch all das, was ich hier nicht schreibe und worüber ich auch sonst gut schweigen kann, wäre schon mengenmäßig sehr viel mehr als das, was hier tatsächlich zu lesen ist…

Also keine Angst, bitte – ich bin’s, auch hier!


 

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