schmolli-01

Das hatte ich vor etwa zwei Jahren zum ersten Mal, eine sogenannte Lidrandentzündung. Dann sind irgendwelche Drüsen am Lidrand verstopft und führen damit zu Jucken, Tränen und allerlei sonstigem Generve. Die Augen tränen am Tag phasenweise dermaßen stark, daß beim ganz normalen Blinzeln schon mal ein Tröpfchen von innen gegen die Brille „schleudert“ und damit meinen Durchblick zusätzlich stört.

Und das Tollste: ich denke den ganzen Tag, jede Minute, jede Sekunde, unentwegt an meine Augen. Ich sehe sogar für den liebenden Gatten total „och härm“ aus und bin in einem allzu bewußten Zustand permanenter Renovierungsnotwendigkeit.

Der Arzt, den ich wegen Weiß-ich-alles-schon gar nicht erst aufsuche, würde sowieso wieder nur den charmanten Hinweis der „sorgfältigen Lidrandhygiene“ absondern – als ob ich sonst mit diesem Kleinstbereich meines Körpers extra nachlässig umginge.

Also geht der ganze lästige Brassel wieder los: möglichst wenig schminken, im Fall des Falles dann aber den ganzen Tag wie ein Luchs auf Mascara und Eyeliner aufpassen, ständig tupfen und korrigieren, abends ober-extra-sorgfältig abschminken, dieses teure, aber gute Mizellen-Zeug dafür benutzen, andauernd reinigen, befeuchten, inspizieren, im 12fach-Vergrößerungsspiegel begutachten. Orrrr! Und bei all dem das permanente Unbehaglich-Gefühl zu ignorieren versuchen.

Ich habe keine Ahnung, warum es kommt.
Aber es geht auch wieder vorbei. Husch, weg!

(Das Foto zeigt übrigens meinen wunderbaren Antistressball von Caomaru.
Es gibt ihn mit vier verschiedenen Gesichtsausdrücken und ein Preisvergleich im Web lohnt sich.)
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