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Da kreuzte neulich eine Aktion meinen Weg, die mir gut gefiel: über die eigene Heimat schreiben. Vier konkrete Tipps geben. Also, bei mir hier ist das Thema natürlich Aachen. Meine Heimat, seit ich im Alter von fünfeinhalb Jahren hier ankam. Den Rest der sogenannten Blogparade findet man bei der Teilzeitreisenden, die sich das Ganze ausgedacht hat.

Es fällt mir ein bißchen schwer, mich auf vier Tipps zu beschränken, weil man sich einer Stadt natürlich unter vielerlei Vorzeichen – Jung oder alt? Kinder, Familie, „nur“ ein Paar oder Single? Interessen? – und bei allen möglichen Wetterlagen und zu unterschiedlichsten Tageszeiten nähern kann. Fange ich halt mal irgendwo an…

 

Aachen kulturell: zwei wichtige Museen

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Das Ludwig Forum für Internationale Kunst muß man einfach besucht haben, wenn man sich für zeitgenössische Kunst interessiert, denn es beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung. Der Sammler Peter Ludwig und seine Frau Irene waren übrigens Aachener, nicht Kölner, wie mancher denkt, dem bisher nur das dortige Museum Ludwig aufgefallen ist. Sehenswert ist auch die Architektur, z.B. die 3.000 qm große Sheddachhalle; das 1928 erbaute Haus war früher eine Schirmfabrik.

Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen
Telefon 0241 1807-104, www.ludwigforum.de, Fr 12-18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr

14-05-14-zeitungsmuseumEin besonderes museales Kleinod ist das Internationale Zeitungsmuseum, ganz „nebenbei“ auch ansässig im viertältesten Gebäude Aachens. Ich habe mich darüber hier schon einmal ausführlicher begeistert.

Pontstraße 13, 52062 Aachen
Telefon 0241 432-4910, www.izm.de, Di – So 10.00-18.00 h

 

Aachen gesellig: die schönste Kneipe

typo-nachbarschaftAußerhalb der studentischen Szene, der ich ja nun längst entwachsen bin, ist und bleibt für mich die schönste Kneipe das Am Knipp, eine gemütliche Alt-Aachener Traditionsgaststätte, Familienbetrieb in dritter Generation, gut besucht, Publikum von alt bis jung an Tischen und Theke, gepflegtes Bier und hervorragende Küche. Im Sommer sitzt man im „Hirschgarten“ sehr schön draußen.

Bergdriesch 3, 52062 Aachen
Telefon 0241 33168, www.amknipp.de

 

Aachen open-air: der „Hof“

ac-domkellerDer Hof, ein wunderschöner Platz mitten in der Altstadt voller Außengastronomie (Kneipen, Cafés, Eisdielen), der einlädt zum Verweilen, Kaffeetrinken, Leutegucken. Bei schönem Wetter ist hier kein Stuhl mehr frei.

Ähnliches findet sich natürlich auch überall rund um Dom und Rathaus… Wer es ruhiger mag, setzt sich am Lindenplatz vor das Café Einstein oder an der Bismarckstraße auf den Neumarkt.

 

Aachen historisch: Dom und Rathaus

ac-marktvonoben1Natürlich stehen die zwei in jedem Reiseführer. Aber unser Dom ist wirklich wunderschön und hat so wenig gemeinsam mit „normalen“ Kirchen. Reingehen und sich verzaubern lassen! Das Rathaus finde ich leer nicht so spannend, allerdings haben Veranstaltungen im Krönungssaal schon eine sehr besondere Atmosphäre. Und wer die Chance hat, eine Dach-Führung in Dom oder Rathaus zu erwischen, sollte unbedingt zugreifen, das ist ein echtes Erlebnis. Wobei ich persönlich, auch wenn unser Dombaumeister das nicht gerne hört, die Führung im Rathausdach ein klitzekleines Bißchen interessanter finde…

 

Ja, das waren meine vier Tipps. Ich bin nicht zufrieden, denn es gäbe noch so viel zu erzählen, zu empfehlen, zu schwärmen… Weitere Aachen-Tipps finden sich hier im Blog aber immer wieder mal, außerdem gibt es auf der Heimatliebe-Blogger-Landkarte weitere Aachener, die sich an #4xHeimatliebe beteiligt haben.

So oder so oder ganz anders – Aachen ist jedenfalls immer eine Reise wert. Fragt mich ruhig, wenn Ihr was Konkretes wissen wollt.

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