(Entschuldigung, “Hier ist wieder die Mimi”… Aber das passte jetzt so schön.)

Darum nämlich: Videos online sind meistens üble Zeitfresser. Und die allerallerschlimmsten sind die, bei denen die Bedienleiste ausgeschaltet ist, ich als Betrachter also nichtmals vor”spulen” kann! Was für eine Verschwendung meiner Zeit.

Zum Beispiel Tutorials aller Art: Ich will kein Video, das das Tempo meines Begreifens bestimmen will, das vielleicht die mir schon bekannten Sachen zu ausführlich erzählt und über die Dinge, die mir nicht so klar sind, zu schnell hinweggeht. Ich will lieber einen Text, den ich mir bei Bedarf ausdrucken kann, in dem ich markieren und unterstreichen kann, in dem ich unkompliziert nochmal was nachlesen kann. Ich kriege die Krise, wenn es zu meiner teuren gekauften Sache X nur den Link zu einem Video “First Steps” oder “How to” gibt und sonst kein einziges Fitzchen Text! Wie lerne ich denn den Kniff in meiner neuen Software anzuwenden, wenn der (bei mir nicht wandgroße) Laptop-Monitor bereits vom Erklärvideo besetzt ist? Alles irgendwie umständlich…

Mein Lieblings-Tweet zu diesem Thema war übrigens neulich der hier:

Als schon immer flott Lesende wäre ich mit einem Text – und gerne ein paar eingestreuten Screenshots – sehr viel glücklicher und vor allem schneller fertig. Ich bin natürlich in den Augen der Youtube-gewöhnten Generation ein Dinosaurier, was das betrifft. So what?! Ich mag nun einmal Bewegtbilder vor allem dann, wenn ich einen Film gucken will. Betonung auf ich und will.


 

 

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