#WmDedgT ist die Kurzform für “Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?” und wurde 2013 von Frau Brüllen eröffnet – jeden Monat am 5. protokollieren die Mitmachenden ihren Tag. Einblicke in den Alltag vieler Leben und Berufe und über den eigenen Tellerrand hinaus. Hier schreibt eine Design-und-Text-Freiberuflerin mit Ehemann, Dachwohnung und Souterrainbüro im selben Haus…

7:00 | Wach von selbst. Endlich passen die Uhrzeit und mein Bio-Rhythmus wieder zusammen… Und nun das Übliche, ich vertrödele mich zwischen Kaffee, Dusche, Fön und PC. Doch mag es noch so planlos wirken, mir tut es gut. Und heute habe ich immerhin schon die abschließende Kunden-Mail zu einer größeren, gestern fertiggestellten Website verfasst, als ich endlich runter ins Büro gehe.

9:30 | Auch wenn ich bezüglich meines Büros ein wenig milder mit mir bin, seit ich Karl Lagerfelds Schreibtisch sah, so nervt mich mein kreatives Chaos doch derzeit sehr… Denn ich habe leider nicht die Lagerfeld’sche Hybris – also ist heute sortieren und aufräumen angesagt.

Quelle: sorry, nicht feststellbar.

Doch zuerst muß ich ein Päckchen packen und zusammen mit etwas Post wegbringen – auf in den Lieblingsschreibkramladen, der erfreulicherweise auch Poststation ist. Danach zum Hit, da ich mir in den Kopf gesetzt habe, in den nächsten Tagen neues Gemüsebrühpulver herzustellen, dafür brauche ich die Zutaten.

11:00 | Und nun endlich in Ruhe ins Büro, Ordnung schaffen… Diese “Frickelei” lässt die Zeit vergehen wie im Fluge – und am Ende sieht man kaum, daß was getan wurde. *seufz*

13:00 | Das Mittagessen am PC besteht aus Twitter, dazu Knäckebrot mit Frischkäse, Radieschen und Frühlingszwiebeln und der ersten Clementine des Herbstes – uiii, noch ziemlich sauer… Ich habe sie am liebsten, wenn sie etwas Frost abgekriegt haben, aber das kann ja jetzt noch gar nicht sein.

14:00 | Noch ein bißchen weiter aufräumen, Mails abarbeiten und so ein Kram. Doch dann habe ich dazu keine Lust mehr und gebe mich an das fummelige “Sortenplakat” für unseren Weihnachtsmarktstand. Bedeutet konkret: in Photoshop 27 PDFs in Bilddateien umwandeln und beschneiden, dann 27 Gläschen-Dummies erzeugen. In QuarkXpress diese 27 Dateien in das zum Glück schon aus dem Vorjahr bestehende Plakatlayout importieren. Ja, Grafik-Design ist auch nicht immer aufregend…

16:00 | Jetzt gehe ich mal nach oben, ein bißchen mit dem besten aller Männer quatschen, im Haushalt aufräumen, das Abendessen vorbereiten, diesen Blogpost vorbereiten, meinen Kamera-Akku laden und und und.

18:00 | Denn am frühen Abend – jetzt gleich – muß ich unsere fleißigen Ehrenamtler beim Marmeladekochen fotografieren gehen. Das passiert in der heute ansonsten ungenutzten Bankettküche des nahegelegenen *****-Hotels Quellenhof, dessen netter Direktor bei uns im Lions Club ist und der uns das ganze tolle Profi-Equipment dankenswerterweise an diesem einen Abend im Jahr benutzen lässt.

Abendessen gibt es erst danach, ich werde gegen

19:30 | wieder zuhause sein.

Nun verlinke ich meinen Beitrag noch rüber zum aktuellen #WmDedgT von Frau Brüllen, wo unter ihrem eigenen Beitrag auch eine Linkliste der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu finden sein wird.

(Die vielen schönen Beiträge kann man unmöglich alle lesen – ich kriege das jedenfalls zeitlich nicht hin. Deshalb picke ich mir immer den ersten Blog mit interessant klingendem Namen raus und ab da stur jeden zehnten und diese Auswahl lese ich dann. So komme ich mit der Zeit auch ganz schön rum…)


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