Das ist nicht selbstverständlich, daß die Fortsetzung einer Reihe dem ersten Erfolg  ebenbürtig ist… Doch hier ist es in meinen Augen total gelungen – wieder bekommen wir eine “Whodunnit”-Detektivgeschichte vom Allerfeinsten gezeigt, die uns für mehr als zwei Stunden ohne Längen zu unterhalten vermag, die uns überraschende Wendungen und auch viele Momente vergnügten Glucksens beschert. Und natürlich schöne Menschen…

Doch nicht nur wegen der Optik ist die Besetzung ebenfalls wieder großartig – Stars geben sich die Ehre, bis in kleinste Nebenrollen – und die Ausstattung der Location ist bestaunenswert.​ (Wikipedia liefert bereits alles rund um den Film, auch zu den neugierig machenden Drehorten, aber Vorsicht – Spoileralarm. Lieber erst nachgucken, wenn Ihr den Film gesehen habt.)

Ich persönlich liebe es ganz besonders, wie Daniel Craig nach all den eher bitterernsten, dramatisch durchgefärbten Bond-Jahren jetzt mit offensichtlichem Spaß den britischen Geck mit Charme und scharfem Verstand gibt. Der die Sonne sichtbar schlecht verträgt, denn er hat ständig ein rotes Gesicht auf der Insel, dem Hauptschauplatz. Ja, ich habe das bemerkt, liebe begabte Macher des Films…

“Glass Onion” macht Lust auf weitere Fortsetzungen – ich jedenfalls möchte sehr gerne noch mehr Geschichten mit dem Meisterdetektiv Benoit Blanc sehen.

Gesehen auf Netflix.
Dieser Film bekommt von mir:     

Fotos: abfotografiert vom TV-Monitor, deshalb die dolle Qualität.

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