Ich fahre meinen Mini Cooper seit 2004 und liebe ihn heiß und innig.

In den Mini grundsätzlich war ich schon mit 15 verliebt, damals natürlich noch in das klassische Modell (in der Abbildung oben links das Original von 1959), und träumte Ewigkeiten vergeblich davon, einen zu besitzen. Ich fuhr R4 und BMW 316 und Fiat Uno und Lancia Y10 und Audi A2, bevor ich dann endlich in meinem Traumauto landete (aus der ersten Retro-Modellreihe, wie in Mitte links zu sehen).

Elf Jahre ist das jetzt her und das schnuffige “Go-Cart” ist für mich ein zuverlässiger Partner ohne nennenswerte Macken (der schlimmste Verschleiß bisher war der Schalldämpfer am Auspuff, weil ich viel Kurzstrecke fahre) und es sieht danach aus, daß wir noch sehr lange zusammen bleiben.

Ganz manchmal beschleicht mich trotzdem insgeheim der Gedanke, was ich denn bloß tun werde, wenn er eines fernen Tages nicht mehr wollen sollte… Denn eines will ich dann ganz bestimmt nicht mehr: einen Mini.

Weil das Auto sein Gesicht verloren hat. War die Retro-Auflage 2001 noch recht gelungen, ist inzwischen der typisch freundliche “Blick” einer plastikglatten bis – je nach Modell – nahezu aggressiven Fratze gewichen, die mit dem Mini-Feeling nichts mehr zu tun hat. Jedenfalls nicht mit meinem… So schade, das.

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